Mediofondo

Der Start befindet sich in Verona auf der majestätischen Piazza Bra, einer der Perlen von Verona, besucht von Touristen aus der ganzen Welt.

Im Schatten der Arena und der historischen Paläste der Veroneser Familien werden die Teilnehmer ihr Abenteuer starten: den Radmarathon Alé La Merckx!

Den ersten Teil, fahren die Teilnehmer alle gemeinsam auf der schönen Strecke durch die Provinz von Verona. An der Kreuzung der SP14a, nach etwa 60 km, biegen die Fahrer der langen Strecke (Granfondo) in Richtung Erbezzo nach links ab. 

Strecke Mediofondo 2022

LÄNGE
82 km
HÖHENMETER
1.450 m
NEIGUNG
steil
OBERFLÄCHE
asphalt
Länderübergreifend

Nach dem Start auf der Piazza Bra passieren die Radfahrer die Dörfer Pescantina, St. Peter Incarnario, Gargagnago, San Giorgio di Valpolicella, entlang der historischen Adelsvillen und vorbei an den gepflegten Weinhänge, mit den besten Weine des Venetos (Valpolicella, Valpolicella Superiore, Amarone, Recioto).

Die erste Steigung mit ca. 3 km und 270 HM (Gargagnago-San Giorgio di Valpolicella) beginnt nach der Ausfahrt des Dorfes Gargagnago. Zum Dorf Mazzurega geht es mit einem leichten Anstieg hinauf, danach folgt eine technische Abfahrt (4690 m 7-8%) Richtung Fumane. 

Der Auffahrt

Hier scheint die Zeit still zu stehen, die kleinen wunderschönen Dörfer wie z.B. Marano di Valpolicella oder S Rocco mit ihrem Flair vergangener Zeiten, lassen einen träumen. Aber in diesem langen Anstieg (insgesamt 18km) wartet die Bergwertung „Der Kanibale“ auf die Teilnehmer. 

Nach dieser Steigung führt die Strecke über einen Grat, der eine herrliche und grenzenlose Aussicht bietet: In Richtung Süden sieht man in das Po-Tal und kann, an klaren Tagen, den Apennin sehen der ca. 80 km entfernt ist. Nördlich des Grats sieht man die Gipfel des Lessini-Gebirges und des Monte Baldo und an manchen Orten kann man sogar den Gardasee entdecken. Der lange Anstieg ist durchschnittliche 6-7%, er hat einige sehr schnelle Abschnitte (3-4%), andere gehen sogar leicht bergab.

Zwei Kilometer verdienen etwas mehr Aufmerksamkeit und Respekt: Unmittelbar nach dem Dorf S. Rocco bis nach Loc. Pontara erwartet die Radfahrer 9% bis 13%! Bei diesem Streckenabschnitt sollte für jeden etwas dabei sein aber dennoch sollte man seine Energie gut dosieren.

Der Abstieg

In S. Anna d'Alfaedo angekommen, geht es in Richtung Loc. Barozze weiter. Der nächste Anstieg bringt die Fahrer nach Ronconi, wo im Anschluss eine lange und technische Abfahrt beginnt, die hohe Aufmerksamkeit und Vorsicht erfordert.Jetzt heißt es sich entscheiden: Nach 61 km, biegen die Teilnehmer des Granfondo nach links in Richtung Erbezzo ab, während die des Mediofondo direkt ins Tal und nach Verona fahren. 

Die jüngsten Bemühungen

Ein schneller Teil der Strecke führt jetzt durch das Valpantena-Tal, immer leicht bergab mit der Fließrichtung des Flusses Progno Pantano. Die Mitglieder durchfahren die Städte Bellori, Lugo, Stallavena, Marzana und Quinto bis nach Verona.Auch hier kann man bemerkenswerte venezianischer Villen bestaunen. Mit den letzten Kilometer erreichen die Fahrer den Stadteil B.go Venezia in Verona, der im Osten in Richtung Lagunenstadt zeigend liegt und deshalb diesen Namen trägt.Auf den verbleibenden 2,5 km sollte man jetzt wirklich alles geben und sich zum Ziel hinauf, auf die Torricelle (verdankt den Namen den vier österreichischen Türmen, die 1837 in Verona auf dem Kamm von Santa Giuliana errichtet wurden) noch einmal mit seinen Gegnern zu messen. Hier oben wartet schon eine Verpflegungsstelle und die Wegweisungen zur Risotto-Party, die ca. 1 km entfernt auf der Piazza Bra vorbereitet ist (rote Schilder mit gelben Pfeilen).Tipp: Verpasse nicht die atemberaubende Aussicht auf Verona die man von der Panoramaterrasse Castel S. Felice hat. 

Nach einer erfrischenden Dusche, können die Teilnehmer den sagenhaften Risotto der Köche aus Isola della Scala, in der prestigeträchtigen Kulisse des Palazzo della Gran Guardia in P.zza Bra genießen. Bei der Siegerehrung und dem vorzüglichen Essen lässt sich dieser aufregende Tag mit Freunden und Familie bestens ausklingen.